Freitag, 2. August 2013 || Layout, Pressen, Veröffentlichung, Werbung . . .

Layout, Pressen, Veröffentlichung, Werbung …

Nachdem die CD fertig abgemischt war, waren die folgenden Wochen ausgefüllt mit:
Layout machen für CD & Cover, Texte machen für's booklet, alles für's Presswerk fertig machen, den DRMV kontakten in Bezug auf Veröffentlichung, GEMA "bedienen", erste Werbung rausschicken usw. usf.

Und jetzt …. jetzt mach ich erstmal ein bißchen Urlaub.

Samstag, 25. Mai 2013 || »Trost« - wie soll es erklingen?

»Trost« - wie soll es erklingen?

Dieses klassisch anmutende Stück ist noch mal eine große Herausforderung - ich habe es mir bis zum Schluß aufgehoben.
Im Original eingespielt ist es mit einem Streicher-Synthie-Klang, der nach StreicherEnsemble klingt. Wir könnten das Stück mit gesampelten Streicherklängen wieder geben; das wäre zwar ein großer Aufwand, den wir da machen müßten und es würde sicher sehr schön klingen. Anderseits wäre es aber nicht mehr das, was im Kontakt mit Mutter Erde passiert ist; denn da habe “ich” intuitiv diesen Streicher-Synthie-Sound gewählt und so habe “ich” mit meinen beiden Händen auch dieses Stück eingespielt. Noch präziser: In Wahrheit und für mich ist es so, dass bei diesem Stück - und bei manch anderen - nicht “ich” gespielt habe, sondern dass sich die Erde meiner bedient hat und durch mich gespielt hat.

Und die Musik, die dabei entstanden ist, möchte ich möglichst unverfälscht rüber bringen. Das ist für mich die Grundidee für dieses Album. Daher war es nach einer kurzen Diskussion mit Martin für mich klar, dass ich den Streicher-Synthie-Sound verwenden möchte, der in der ursprünglichen Situation erklungen ist.

Und zugleich: Ich werde mich königlich darüber freuen, wenn es eines Tages von “Trost” eine Aufnahme gibt mit einem echten Kammerorchester.

Pfingstmontag, 20. Mai 2013 || das Ho'oponopono-Mitsing-Konzert

Das Ho'oponopono-Mitsing-Konzert

Die ganzen letzten Wochen war der Vorbereitung für das Ho'oponopono-Mitsing-Konzert gewidmet. Beim Konzert am 20.5. in der Kunsthalle in Wiesenburg waren dann aber leider nicht so viele Menschen da als was ich gehofft hatte. Das Wichtige ist jedoch: Es war für alle die mitgemacht haben, gut & berührend & heilsam. Es hat mir gezeigt: Das hawaiianische Konzept zur tiefen Versöhnung - Ho'oponopono - ist stimmig & wirksam. Und meine musikalische Adaptation dieses Rituals grundsätzlich ebenso.
Allerdings werde ich die beiden letzten Lieder ("ich liebe" & "ich danke") noch weiter vereinfachen. Sie sind noch immer zu schwer. Und dadurch geht noch zu viel Energie ins Erlernen & Richtig-Singen der Lieder rein. Das heißt, es wird bald mal neue Versionen davon geben. Und deswegen mag ich die Lieder auch noch nicht ins Netz stellen, denn dann würden sich "falsche" Versionen einprägen.

Martin Anding hat ja eine Life-Aufnahme vom Konzert gemacht - lediglich mit seinem (prof.) PocketRecorder - und die ist erstaunlich gut geworden. Diese Aufnahme ist auch schon während der noch laufenden Ausstellung in Wiesenburg zu hören gewesen (über Kopfhörer bzw. auch über Lautsprecher). Und ich hatte ja gesagt, daß ich diese Aufnahme auch auf die Homepage stellen würde. Aber aus besagtem Grund möchte ich das nun doch nicht tun.

In mir haben die Lieder auch noch lange nach dem Konzert nachgewirkt. Und obwohl ich danach sehr müde war, war ich um 4 Uhr morgens hell wach; mir kam eine ungeklärte Situation mit jemand in dem Sinn; so hab ich einfach die Ho'oponopono-Lieder gesungen -  heilsam auch für mich.

Freitag, 3. Mai 2013 || Perfektionswahn

Perfektionswahn

Perfektion ist ja nicht schlecht; aber all zu oft wird er zum Wahn und macht alles schlecht, was ihm nicht genügt. Dieser Perfektionswahn blockiert und hemmt uns all zu oft in unseren kreativen Ausdrucksformen & spontan künstlerischen Lebensäußerungen; verhindert daß wir ausdrücken was wir fühlen & denken; blockiert, daß wir uns den anderen mitteilen und schenken - aus Angst vor Kritik (wobei meistens der eigene innere Kritiker der wichtigste eigene Zuchtmeister ist).

Natürlich mag ich Schönes genießen, bin ich fasziniert von Perfektion. Aber es gibt auch eine Schönheit & Genialität, die sich aus ganz anderen Quellen speist – etwas das Spiel von Kindern, ihr Handeln & Sein.

Daher gilt für mich auch:  »Das Jetzt sei Mein«

Montag, 29. April 2013 || Wie umgehen mit ultratiefen Bässen?

Wie umgehen mit ultratiefen Bässen?

In den letzten Wochen bin ich an all die anderen Stücke gegangen, die instrumentalen. Dadurch, dass Martin & ich bei “Mutterschiff Erde” die generellen Klangvorstellungen so intensiv diskutiert hatten, ging jetzt die Abmischung von vielen Stücken sehr leicht von der Hand.

Eine grundsätzliche Entscheidung mußten wir aber noch treffen: In der OriginalEinspielung habe ich bei manchen Stücken einen sehr tiefen SynthiBaß verwendet, der an mehreren Stellen bis 20 Hz runtergeht. Wenn wir diesen tiefen Baß so verwenden wollen, dann wird man ihn über mittelmäßige bis schlechte StereoAnlagen oder Kopfhörer an manchen Stellen gar nicht oder kaum hören - z.B. am Anfang von “Eintauchen”. Wir könnten diesen Baß daher mit einem BaßSound doppeln , der mind. eine Oktav höher klingt. Anderseits ist es so, wenn man eine gute Anlage hat oder gute Kopfhörer, dann bekommt man z.B. am Anfang von “Eintauchen” einen intensiven Eindruck von den mächtigen Energien der Erde. Dieses Erleben würde ein Stück weit verloren gehen, wenn wir den Sound des Basses nach oben transponieren würden.

Ich habe mich daher entschieden, den Baß so “abgrundtief” zu lassen, denn sehr viele Menschen haben heute schon gute Anlagen oder zumindest gute Kopfhörer. Und ich werde im Booklet einen Hinweis dazu schreiben.

Mittwoch, 10. April 2013 || Künstlerische Inspiration

Künstlerische Inspiration

Für viele Künstler ist es "normal", daß sie Inspirationen (Ideen, Einfälle, Geistesblitze, Eingebungen) von anderen Ebenen des Bewußtseins bekommen. Es heißt ja nicht von ungefähr, daß einen »die Musen geküßt« haben. Für diese "Ebenen" gibt es viele Namen: Musen, Spirit, heiliger Geist,  Träume, Visionen, etc. Ob das verschiedene Ebenen sind, die unterschiedlichen Künstlern zur Verfügung stehen, ich vermute ja, sei hier aber mal dahingestellt.  Soviel nur: Inspiration kommt ja von "spirit" = Geist; in-spirit = Geist kommt in einen hinein, kommt zu mir; er kommt von woanders her als aus dem Ego. 

Das, was mir widerfahren ist, daß ich »die Erde empfangen habe«, ist also für einen Künstler nicht neu. Ja, meines Erachtens zeichnet Künstler aus, daß sie empfänglich sind für andere Sichtweisen, andere Inhalte, andere Dinge, die jenseits ihres Alltagsbewußtseins sind. Und dafür öffnen sie sich, bewußt oder unbewußt, willentlich oder zufällig.

Die Leistung eines Künstlers besteht dabei oftmals darin, sich dem, was er da grad empfängt, in gewisser Weise »bedingungslos hinzugeben«. Das kann beinhalten, eine Idee sofort niederzuschreiben; die Inspirationen in all seinen Schichten (emotionell, geistig, räumlich, etc.) zu erfassen; sie letztlich so auszuformulieren und fertigstellen, daß der originäre "Geistesblitz" in seiner schönsten Form zum Ausdruck kommt, daß sie die Inspiration in eine künstlerische "AlltagsSprache" übersetzen, die von den Menschen verstanden werden kann. Thomas Alva Edison  sagte (1930): "Genie ist ein Prozent Inspiration und neunundneunzig Prozent Transpiration" - also schwitzen.

Für mich bedeutet dieses »bedingungslos hinzugeben« auch, zum ergebenen Diener an etwas Größerem werden. Die Arbeit eines Künstler besteht unter anderem darin, ständig sein Repertoire zu erweitern, seinen Horizont zu erweitern, die Möglichkeiten des Ausdrucks zu erweitern, sich auszudehnen dabei, um letztlich dabei ein möglichst weites Gefäß zu werden für Spirit – welcher Spirit auch immer. Für mich als Musiker heißt das z.B. mein harmonikales Verständnis, mein tonales Verständnis, mein Verständnis von Strukturen, meine Fingerfertigkeit zu erweitern, …,  um dann ein möglichst großes Repertoire, möglichst ausgedehnte Fähigkeiten und damit einhergehend ein möglichst ausgedehntes Bewußtsein zu haben und dies abrufbereit zur Verfügung zu stellen für Spirit.

Dienstag, 9. April 2013 || Soll die Musik auf der CD in 432 Hz oder 440 Hz erklingen?

Soll die Musik auf der CD in 432 Hz oder 440 Hz erklingen?

Ich habe die ganze CD "Hallo Erde!" original in 432 Hz aufgenommen, anstatt wie üblich in 440 Hz als Kammerton A1. Warum?

Durch die Jahrhunderte hinweg wurden in der westlichen Welt die MusikInstrumente immer höher gestimmt. Mozarts Stimmgabel war auf 421,6 Hz geeicht. Er plädierte aber für eine Stimmung von 432 Hz als Kammerton a1, ebenso der Komponist Guiseppe Verdi und viele andere. 1939 einigte man sich darauf, den Kammerton auf 440 Hz festzulegen.

Tatsächlich stimmen viele klassische Orchester ihre Instrumente aber inzwischen immer noch höher, bis hin zu 450 Hz in den USA, wodurch sie immer brillanter und auch lauter klingen.
In der Pop-Musik verwendet man vorwiegend die 440-Hz-Stimmung.

Für mich gibt es nun sehr Vieles, was für eine Stimmung von 432 Hz spricht. Unter anderem, daß dies mit dem Erd-Ton (Schuhmann-Frequenz) besser harmoniert; daß traditionelle indische Musik nach wie vor primär in 432 Hz erklingt; dazu kommen die Forschungen von Johannes Kepler und vor allem auch meine eigenen Erlebnisse; und mein eigenes subjektives Empfinden, vor allem wenn ich singe.

Ich habe daher mal eine reine Computer-Einspielung der "Air" von J.S.Bach (2. Satz aus der Orchester Suite Nr. 3 in D-Dur, BWV 1068) genommen und sie sowohl in 432 Hz wie auch in 440 Hz aufgenommen. Diese beiden Versionen kann man sich hier kostenlos anhören und auch runterladen. Jede kann so selber erkunden, ob es Unterschiede gibt und wenn ja, auf welche unterschiedliche Art dasselbe Stück wirkt, wenn es auf 440 Hz gespielt ist bzw. auf 432 Hz. Hören sie dabei zuerst nicht analytisch-rational, sondern primär gefühlsmäßig-körperlich:
Wie fühlt es sich an?
Und vor allem: Wie fühlen sie sich selber dabei?
Welche emotionale oder körperliche Reaktion nehmen sie wahr?

Mein Nachfragen hat ergeben, daß die 432 Hz-Stimmung nicht prinzipiell besser ist als die 440 Hz Stimmung oder noch höhere Stimmungen. Jede hat ihre eigene Auswirkung & Färbung.
Die CD "Hallo Erde !" nun habe ich vor allem deswegen in 432 Hz aufgenommen, weil die 432 Hz-Stimmung harmonischer mit der Erde resoniert, und das hat - grob gesagt - damit zu tun, daß 432 Hz ein Vielfaches von 8 Hz ist, eben der Erd-Schwingung.

Das Stück "Mutterschiff Erde" habe ich allerdings in 440 Hz eingespielt. Das hat unter anderem den Grund, daß es gar nicht gut kommt, wenn z.B. im Radio alle Stücke in 440 Hz gespielt werden und plötzlich ein Stück um einen Viertel-Ton tiefer erklingt. So ein Stück wirkt dabei wie falsch & verstimmt.
Das wäre kontraproduktiv. Ich möchte viel mehr gerade mit diesem Stück "Mutterschiff Erde" möglichst viele Menschen positiv erreichen und sie ermutigen, selber in einen direkten Kontakt mit Gaia-Erde zu treten.

Donnerstag, 28. März 2013 || Weitere Arbeiten an der finalen Abmischung

Weitere Arbeiten an der finalen Abmischung

Ich hatte es schon geahnt, dass ich nicht zufrieden sein würde mit dieser ach so finalen Abmischung. Schon am nächsten Tag bekam ich Ideen, was ich anders machen könnte. Allerdings würde das sehr viel Handarbeit erfordern - und ich machte mich an die Arbeit.

Als ich fertig war, lies ich diesen Mix erstmal 2 Tage ruhen. Dann spielte ich ihn Martin vor - und er war im Wesentlichen einverstanden damit. Er sagte aber dazu, dass er auch noch mal einen Versuch starten würde. Ihn packte der Ehrgeiz, eine noch mal etwas lautere und dabei dennoch schön dynamische, nicht all zu komprimierte Version zu produzieren. Diese spielte er mir dann 1 Woche später vor.

Ja, diese war um 2 dB lauter, und sie war auch schön. Und dennoch gehen mir an ein paar (wenigen) Stellen bestimmte Feinheiten verloren. Ich bin mir klar, dass viele Menschen diese Feinheiten gar nicht wahrnehmen würden bzw. dass ihnen diese Nuancen nicht wichtig sind - aber mir sind sie wichtig. Anderseits ist mir klar, dass es in bestimmten Fällen problematisch sein kann, wenn ein Mix zu leise ist, und da geht es um jedes dB Lautheitsgewinn. Was für uns beide war klar, dass entweder mein letzter Mix auf die CD kommen würde oder dieser letzte von Martin. Was tun, welchen soll ich nehmen?

… ich muß ja jetzt noch nichts entscheiden. Das kann ich ganz am Schluß machen, wenn all die anderen Stücke abgemischt sind und wenn’s drum geht, die CD zu brennen bzw. die ganze Produktion online zu stellen.

Sonntag, 10. März 2013 || War das die finale Abmischung von "Mutterschiff Erde?"

War das die finale Abmischung von "Mutterschiff Erde?"

Habe vom Lied "Mutterschiff Erde" letzte Nacht noch eine "finale" Abmischung gemacht – es ist der insgesamt 6. Versuch einer Endabmischung. Ich hoffe, das war wirklich die letzte. Die Herausforderung ist, daß die Lautstärken-Unterschiede in diesem Lied ganz enorm sind; daß es sehr zart anfängt und am Schluß sehr mächtig wird. Das führt aber dazu, daß der Song für unsere normalen Hörgewohnheiten im Bereich Pop-Musik zu 2/3 der Zeit viel zu leise ist.

»Ist doch kein Problem«, werden manche Tontechniker sagen, »das kann man mit einem guten Kompressor sehr geschickt angleichen« … Das hab ich im Studio von & mit Martin Anding – einem echt erfahrenen Tonmeister – auch probiert. Wir haben mit verschiedenen KomprimierungsVerfahren experimentiert, incl. Parallel-Kompression usw. Und das Ergebnis ging immer in Richtung Verflachung der Musikalität und Verflachung der damit einhergehenden Gefühle. Ein Mist !  
(Dieser Lautheits-Krieg
, der heute überall im Popbereich geführt wird, er walzt alle musikalischen Nuancen und damit einhergehend alle feineren Gefühle platt. Nur die lauten Gefühle zählen, emotionale Verrohung auch hier.)

Vielleicht ist mir aber gestern ein neuer Ansatz geglückt. Ich habe die Lautstärken­Kurve per Hand so gestaltet, daß sich der musikalische Ausdruck zwar etwas verändert hat, ohne dabei aber etwas zu verfälschen und ohne die Expressivität & Emotionalität einzuebnen. Und gleichzeitig habe ich eine LautstärkenAnhebung am Anfang von 4 dB hinbekommen. Das ist vor allem für das geplante YouTube-Video wichtig, denn sonst wird so ein Song sofort weitergeklickt, wenn er all zu leise ist.
Gleichzeitig habe ich mich entschieden, diese zarte Urversion – die 1. Abmischung – auch anzubieten & rauszubringen. Ob auf CD weiß ich noch nicht, aber via Internet ist das ja kein Problem.

Samstag, 2. März 2013 || Arbeiten an der Abmischung

Arbeiten an der Abmischung

Martin Anding hat die gewünschten Arbeiten vom letzten Wochenende gemacht und darüber hinaus noch einiges mehr, weil er so noch nicht zufrieden war. Ich hatte parallel bei mir in meinem ProjektStudio auch gefeilt. … Nun, am Ende hatten wir dann noch drei weitere "finale" Versionen, die uns aber alle nicht wirklich zufrieden stellten. Das Thema dabei ist, daß wir die emotionale Wärme der ersten Abmischung vom letzten Wochenende wollen, aber etwas mehr Lautheit, gleichzeitig mehr Transparenz & Weite in den Instrumenten und mehr Verständlichkeit in der Gesangsstimme.

… wir sind noch nicht fertig.

Montag, 25. Februar 2013 || Wieder ein Wochenende im Tonstudio

Wieder ein Wochenende im Tonstudio

Bei Martin Anding im Studio. Es verläuft sehr gut. Und am Ende haben wir eine Mischung wo wir wissen, da gehören jetzt noch 2 - 3 Kleinigkeiten gemacht, und dann ist die Mischung fertig. … Martin will das machen.

Montag, 11. Februar 2013 || Aufnahmen im Tonstudio

Aufnahmen im Tonstudio

Ich war jetzt das ganze Wochenende im Studio von Martin Anding (www.Tonmacherei.de). Wir haben nur am Lied "Mutterschiff Erde" gearbeitet. Ich hab das Lied eingesungen und wir haben etliche Verfeinerungen gemacht. Wir sind aber nicht fertig geworden. In 14 Tagen geht's weiter.

Im Vorfeld habe ich mich entscheiden, alles, was ich am Keaboard eingespielt hab, so zu lassen wie es ist. Ich habe also nur ein paar kleine Fehler korrigiert, sonst nichts. Auch die gewählte Klangeinstellung und die KlangModulationen – z.B. mit dem Ribbon-Controler -, die ich während der Improvisation gewählt & vorgenommen hatte, habe ich genau so gelassen. Beim Abmischen hat sich rausgestellt, daß wirklich alles musikalisch sehr, sehr passend ist.
Ich muß zugeben, an bestimmten Stellen wäre ich "rein von mir aus" nicht so frech-mutig mit Lautstärken-Veränderungen und Fußpedal etc. umgegangen. … Ist das nicht toll, mit Gaia als Improviations- & Session-Partnerin zu musizieren !?!

Bei der Nacharbeit im Studio haben wir lediglich das Schlagzeug mit Fill-Ins ergänzt (weil der Original-DrumTrack sonst etwas zu maschinell geblieben wär) und aus dem Original-Geigenpart hat Martin die tiefste Stimme - also den Kontrabaß - auf eine eigene Spur gezogen, damit er diesen getrennt regeln kann.

Bei all dem ist für mich noch immer kaum zu glauben: Die ganze Songstruktur, alle Stimmen - incl. der Glöckchen und der Drums -, die Klangveränderungen und auch der ganze Dynamikverlauf stammen aus dem musikalischen Zusammenspiel mit der Erde!

Samstag, 2. Februar 2013 || Der Text für "Mutterschiff Erde" ist fertig

Der Text für "Mutterschiff Erde" ist fertig

Ich hab den LiedText von Mutterschiff Erde endlich fertig.
Das hat jetzt echt gedauert und mich viel gekostet. Ich glaub, es ist etwas Gutes daraus entstanden. Aber ich habe Gaia-Erde auch hier noch mal miteinbezogen und speziell der Refrain ist aus einer Meditation mit ihr heraus entstanden.

Ich hab heut auch schon mal probiert, wie sich die Melodie-Ideen, die sich parallel zur Textarbeit entwickelt haben, real auf den Text singen lassen und wie sie sich aneinander fügen.
… erstmal gut & brauchbar. Ich muß aber noch feilen dran.

Was sich dabei rausstellte. Ich werde zwischendrin an 2 Stellen je einen Takt einfügen, weil die Übergänge da sonst zu gehetzt werden. Da kommt man ja kaum zum Atmen, wenn man das singen soll.

Und ich werde jetzt gleich Studio-Termine mit Martin Anding vereinbaren.

Donnerstag, 17. Januar 2013 || Liedtext-Arbeit an "Mutterschiff Erde"

Liedtext-Arbeit an "Mutterschiff Erde"

Ich habe gestern mit der Textarbeit zu "#11.Vertrauend+Offen!" (Mutterschiff Erde) begonnen. Ich tu mir damit noch richtig schwer. Nicht daß ich noch keine Texte gemacht hätte, aber da kam mir bisher immer eine Textidee, welche in der Regel aus irgend einem Erlebnis heraus entstanden ist. Wenn ich diese Idee zeitnah aufgegriffen hab, dann war ich immer in einem guten Fluß, aus dem heraus ich – ohne weitere Vorgaben – einfach den Text in der Rohfassung fertig niederschreiben konnte; danach bearbeiten bis er (halbwegs) fertig war. Und erst im Anschluß daran hab ich die Musik dazu gemacht – was mir meist relativ leicht von der Hand geht.

Jedenfalls kommen mir oft relativ leicht die passenden musikalischen Ideen zu einem Text. Denn ein bestimmter Text trägt an sich schon einen bestimmten Rhythmus in sich – was noch nichts über das Tempo aussagt. Aber in Verbindung mit der Stimmung des Textes bekomme ich ein Gefühl für das Tempo und auch für die harmonikale Grundstruktur. Dazu gesellen sich bei mir manchmal auch kompositorische Ideen, die ich verwirklichen möchte, z.B. von Kontrapunkt, motivischer Arbeit und deren Polaritäten, Variationen eines Themas, rhythmische Akzente oder Verläufe, Verhältnis von Baß zu Melodie etc. Das sind dann schöne Herausforderungen für die Umsetzung. Und wenn ich mich dann hinsetze, um darüber zu improvisieren, was mir zu einem bestimmten Text konkret an Musik kommt, dann fließt das relativ leicht aus mir raus. 
Was anderes ist dann, diese Idee in die zum Text passende Form zu gießen. Das ist dann ein zweiter Schritt, der dann auch mal sehr viel länger brauchen kann. …
Soweit eine kurze Skizze, wie ich kompositorisch arbeite.

Jetzt ist das anders. Jetzt habe ich eine fertige und dabei sehr komplexe Songstruktur vor mir liegen. Ich habe zwar das Gefühl, was der Inhalt dieses Liedes ist, aber selbst dieses Gefühl muß ich erst in Worte fassen. Ich glaub ich werd erstmal schauen, was gehört denn da alles hinein; was will ich bzw. was will Gaia-Erde denn überhaupt aussagen? ….  Ich hoffe das hilft mir bei der Textarbeit.

Dienstag, 15. Januar 2013 || Ersten Song analysiert: Tolle Struktur!

Ersten Song analysiert: Tolle Struktur!

Ich habe heute die musikalische Struktur von "#11.Vertrauend+Offen!" analysiert. Das überaus bemerkenswerte dabei ist, daß die Struktur dieses Stückes als perfekt ist für einen Song. Es zwar eine etwas komplexere Struktur, aber alles da was man für einen Song braucht: Intro, Refrain, Strophen, Mittelteil/Bridge, fulminanter Schluß. Die Intro ist mit 16 Takten etwas zu lang. Aber die kann ich ja ohne musikalische Einbuße leicht kürzen. Und sonst: echt perfekt. Gaia-Erde ist offensichtlich eine tolle Komponistin!

Sonntag, 13. Januar 2013 || Entschluß für diese MusikProduktion

Entschluß für diese MusikProduktion

Eigentlich hatte ich mir im November vorgenommen, gemeinsam mit Nanigo eine CD zu produzieren. Aber ich merke, ich muß das momentan zurückstellen. Die Musik, die in den Rauhnächten gemeinsam mit Gaia-Erde entstanden ist, ist mir grad viel wichtiger. Das muß jetzt raus! Ja so ist es und so mach ich es. Mein Entschluß steht fest, dem jetzt oberste Priorität zu geben.

Und als erstes mache ich mich an das Stück "#11.Vertrauend+Offen!" (= das war der Arbeitstitel; dieses Stück heißt jetzt "Mutterschiff Erde").

Die Rauhnächte 2012 / 2013 || Musik-Ferien in der Zeit der Rauhnächte

Musik-Ferien in der Zeit der Rauhnächte

Ermutigt durch die erste musikalische Begegnung mit unserem Heimatplaneten Erde habe ich jetzt die Zeit der Rauhnächte ganz der Musik gewidmet: Alle Büro- & sonstigen Arbeiten habe ich hintan gestellt und keine Ablenkung zugelassen, sondern einfach Musik-Ferien gemacht; einen Musik-Retreat mit dem Vorhaben, mindestens 1x pro Tag zu versuchen, mit der Erde in Kontakt zu treten.

So hab ich tatsächlich fast jeden Tag auf dem Weg der Musik Kontakt bekommen mit der Erde. Gespielt hab ich immer mit meinem geliebten Keyboard, dem "Kronos", das ich jetzt seit über 1 Jahr habe. Ich habe alles aufgenommen, insgesamt 21 Stücke, alle rein instrumental. Nur bei einem Stück war schon während des Einspielens klar: Da muß noch ein Text dazu; das wird ein Lied mit Gesang.

Gleichzeitig habe ich zum Glück von Anfang an ein Art Tagebuch geführt in Bezug auf die musikalischen Begegnungen mit Gaia-Erde. Darin habe ich notiert, was das aktuelle Thema war, worum es bei der Begegnung ging, in welcher Stimmung ich selber war, wie der Kontakt mit der Erde war, Notizen zum Musikstück selber, usw.

Ich hab den klaren Impuls – ja es fühlt sich fast wie eine Art innerer Auftrag an –, daß ich alles auf CD bzw. übers Internet rausbringen soll. Das heißt, ich werde mindestens 1 CD machen, vielleicht werden es aber auch zwei. Mal sehen, wie gut und brauchbar - nüchtern betrachtet - die Aufnahmen sind. Und das musikalische Tagebuch aus den Rauhnächten könnte ich der CD als Booklet beilegen.

Samstag, 1. Dezember 2012 || Erster musikalischer Kontakt mit der Erde

Erster musikalischer Kontakt mit der Erde

Heute habe ich das Buch "Ich bin bei Euch - Die Erde will mit uns sprechen" von Sten Linnander zu Ende gelesen. (Verlag Neue Erde, ISBN: 978-3-89060-627-9).
Was die Erde uns da mitteilt, finde ich absolut phänomenal. Es hat mich sehr gepackt und läßt mich nicht mehr los. Kann es wirklich sein, daß die Erde, unser Planet, mit uns sprechen will? Wie kann es sein, daß die Erde dazu überhaupt in der Lage ist? Die Erde fordert uns darin auf, auf vielfältige Weise mit ihr in Kontakt zu treten. Das bedeutet – wenn ich es ernst nehme -, sie will auch mit mir in Kontakt treten. Okay, vielleicht geht das ja auch auf dem Weg der Musik!?

 Und so habe ich zaghaft einen ersten Versuch gewagt. Habe in mir erstmal alle Zweifel geparkt und innerlich auf die Seite gestellt. Habe eine kurze Meditation gemacht und mich dabei auf den Planeten Erde eingestimmt. Dann habe ich mir vorgenommen, allen musikalischen Impulsen die kommen, so gut es mir möglich ist, ungehindert Ausdruck zu verleihen. Dazu kam mir eine Art Technik in den Sinn, die ich früher schon öfter angewandt habe für eine Art "Channeling", wo ich einer anderen Energie oder "virtuellen" Person meine Stimme quasi zur Verfügung stellte. Heute tat ich das mit meiner Musikalität und mein Vermögen, Klavier zu spielen.

Ich habe mit einer musikalischen Passage angefangen – ca. 8 Takte – und auf diese Passage hat, wenn ich so sagen darf, die Erde geantwortet. Dann wieder ich, dann wieder sie, usw. – ein musikalisches Zwiegespräch. Die Erde hat mit meiner rechten Hand immer 1 Oktav höher gespielt als ich. Mit der Linken hab ich eine Art Basis gelegt, quasi unser Gespräch musikalisch begleitet. Und gegen Schluß hat sich dann das, was die Erde spielend sagte & ich spielte immer mehr durchwoben.
… ungeheuer aufregend & ergreifend für mich. Alleine die Tatsache, daß dieser Kontakt mit unserer Erde möglich ist – und dies so berührend, so einfach & schön.